Buhr Orthopädie - Leistungen

Orthopädische Maßschuhe

Handwerkliches Können für Ihr Wohlbefinden

Bei orthopädischen Maßschuhen handelt es sich um ein in handwerklicher Einzelanfertigung hergestelltes Hilfsmittel.

Er wird für den einzelnen erkrankten, funktionsgestörten oder (form-) fehlerhaften Fuß nach besonderen Maß- und Modellverfahren erstellt und über einen individuellen Leisten handwerklich gefertigt.

Einlagen nach Maß

...perfekt abgestimmt

Einlagen sind funktionelle Orthesen zur Korrektur, Stützung oder Bettung von Fußdeformitäten, zur Entlastung oder Last-umverteilung der Fußweichteile, der Bein- oder auch Wirbelsäulengelenke. Sie werden aus thermoplastischen Kunststoffen gefertigt.

Umarbeitung von Konfektionsschuhen

Individuelle Anpassung

Orthopädische Zurichtungen an Konfektionsschuhen oder nachträgliche orthopädische Zurichtungen an orthopädischen Maßschuhen dienen dazu, den vorhandenen Schuh des Patienten so zu gestalten, daß durch einzelne oder in Kombination vorgenommen

  • Arbeiten am Absatz
  • Arbeiten zur Schuherhöhung
  • Arbeiten an der Sohle
  • Arbeiten zur Entlastung, Stützung, Polsterung und Schaftveränderung bei Fußbeschwerden, die die Gehfähigkeit und Ausdauer einschränken, beseitigen oder gemindert werden

Sportlerversorgung

in Sport und Spiel

Nicht nur im Alltag, sondern auch im Freizeit- und Leistungs- sport, wird die richtige Belastung der Füße gefordert. Die richtige Einlage beim Sport hilft, Schmerzen zu lindern und eventuelle Folgeschäden zu vermeiden.

Durch eine optimale Versorgung, kann eine Trainings- / Leistungsverbesserung durch gezieltes Einsetzen der Muskulatur (weniger sinnlose Muskelaktivität) und harmonisches Gleiten der Gelenke, erreicht werden.

Laufbandganganalyse / Laufschuhberatung

Laufschuhberatung nach Computeranalyse

Individuelle Beratung des Sportlers für den Laufschuh.

In der modernen Welt, in der Fitness und sportive Ausstrahlung immer mehr an Bedeutung gewinnt, die Menschen jedoch immer weniger Zeit haben, ist Laufen der ideale Sport.

Optimale Gewichtsreduktion, Herz-Kreislauftraining und Stärkung des Immunsystem..... aber: Wenn Sie mit den falschen Laufschuhen unterwegs sind, kann Joggen Sie krank machen.

Bereits nach fünf Kilometern haben Läufer jedes Bein, jedes Knie und jeden Fuß mit knapp 400 Tonnen belastet - dieses Gewicht entspricht etwa 1470 Konzertflügeln!

Wenn Sie bei dieser Schwerstarbeit die falschen Schuhe tragen, sind Beschwerden für Ihre Bänder, Sehnen und Gelenke vorprogrammiert. Deshalb brauchen Sie einen Schuh, der genau auf Ihre Fuß- und Gelenkstellung abgestimmt ist und Ihnen so optimale Prophylaxe bietet.

Mit Hilfe einer Computeranalyse finden wir Ihren funktionell geeigneten Laufschuh der aktuellen Modelle aller führender Laufschuhhersteller und Sie erhalten einen ausführlichen Bericht.

Propriozeptive Fußbettungen / Sensomotorische Einlagen

Die wesensgerechte Funktion einer lebendigen Struktur ist mehr als alle passiv korrigierenden Einflüsse!

Voraussetzung für die Änderung einer Bewegung ist eine geänderte muskuläre Aktivität. Erreicht wird diese Änderung der motorischen Aktivierungsmuster durch die Anwendung propriozeptiver – sensomotorischer – Einlagen. Die Beeinflussung der Bewegungsabläufe durch die propriozeptiven Einlagen geht neuesten Forschungsergebnissen zufolge so weit, dass richtige Impulse gesetzt werden, die veranlassen, wann sich welcher Muskel in welcher Intensität bewegen soll

Die propriozeptiven Einlagen stellen ein Hilfsmittel dar, das sowohl statische und biodynamische als auch physiologische Entwicklungs- und Bewegungsprozesse berücksichtigt. Jahrzehntelange Erfahrungen aus Neurophysiologie, Physiotherapie und Orthopädie liefern hierbei die Basis für dieses Konzept. Da es sich bei den propriozeptiven Einlagen um den Bestandteil eines Gesamtversorgungskonzepts handelt – gekennzeichnet durch den interdisziplinären Austausch von Ärzten, Therapeuten, Orthopädiehandwerkern, Pädagogen und insbesondere durch das aktive Mitwirken des betroffenen Patienten selbst – gewinnt ihr Einsatz in jüngster Zeit mehr und mehr an Bedeutung.

Reize des Nervensystems rufen Muskelfunktionen hervor und steuern sie – das Grundprinzip der sensomotorischen Einlagen beruht darauf, diese Eigenschaft zu nutzen.Gezielte Druckimpulse der Einlagen sollen den Muskeltonus des Patienten regulieren und ihm auf diese Weise dabei helfen, sich durch Eigenkräfte aktiv – wenn auch unterbewusst – daran zu beteiligen, Fehlstellungen und Fehlgangbilder zu korrigieren. Muskeltonus und Muskelreaktionszeiten können durch das gezielte Einbeziehen der körpereigenen Tiefenwahrnehmung des Patienten und die Verstärkung bzw. Veränderung der afferenten Signale verändert werden. Des Weiteren lassen sich Fuß- und Beinfehlstatiken aktiv beheben, Gangbildstörungen korrigieren und die Muskelkoordination, Feinmotorik und Wahrnehmung verbessern.

Stark vereinfachtes Wirkungsprinzip

Für die Peronaeus- bzw. die Tibialisgruppe sind die laterale sowie die mediale Pelotte als Impulsgeber verantwortlich. Eine durch die sensomotorischen Einlagen künstlich verkürzte Strecke zwischen Ansatz und Ursprung des entsprechenden Muskels verändert das afferente Eingangssignal, wodurch die Propriozeptoren (Muskelspindeln, Golgi-Sehnenorgane) eine zu geringe Spannung messen und dem Zentralnervensystem somit eine Untertonisierung simuliert wird. Als Folge davon wird dem Effektor signalisiert, dass eine Tonuserhöhung zu erfolgen hat.

Weil Füße auch Tastorgane sind, wirken sich die sensomotorischen Einlagen auch positiv auf die Koordination und Wahrnehmung aus: Eine bessere Körperaufrichtung sowie eine verbesserte Körperhaltung können über die Muskelkette erreicht, Muskeldysbalancen ausgeglichen werden.

In den Bereichen der Neurophysiologie und der Physiotherapie werden die Wirkungsprinzipien einer propriozeptiven Therapie seit vielen Jahren in der Praxis erprobt –  sie entsprechen einem medizinisch-naturwissenschaftlich gesicherten und anerkannten Therapiekonzept. Die retrocapitale Pelotte und der Zehensteg der sensomotorischen Einlagen wirken tonushemmend. Die Propriozeptoren  der Wadenmuskulatur registrieren über die Streckung der Plantarfaszie eine Übertonisierung, worauf der Muskel mit Entspannung reagiert.

Impulse können gleichermaßen für die kurze Fußmuskulatur gegeben sowie Afferenzen stimuliert werden, um auf die Fußfehlstellung und das Rotationsverhalten des Fußes einen positiven Einfluss zu nehmen. Eine interdisziplinäre Koordination und regelmäßige Kontrollen sind unerlässlich, um einen Therapieerfolg gewährleisten zu können: Nur auf diese Weise ist es möglich, die optimale Intensität der propriozeptiven Fußbettungen zu garantieren und die Anpassung an das jeweilige subjektive Empfinden des Patienten zu ermöglichen.